Fehlender Anschluss

Jugendliche mit fehlenden Anschlusslösungen gehen zwischen der Schule und dem Berufseinstieg verloren und sprechen in der Folge mit komplexen Problemlagen – und meist ohne berufliche Grundbildung – zwischen dem 18. und 22. Lebensjahr bei der Sozialhilfe vor. Das Beratungsangebot von Gap, Case Management Berufsbildung (Gap) wirkt dieser beruflichen Desintegration entgegen. Ein Abtauchen in die Subkulturen wird verhindert und mit den Jugendlichen eine realistische Lebensperspektive erarbeitet. Es handelt sich um Schulabbrechende von weiterführenden Schulen, um Jugendliche, welche die Lehrverhältnisse ohne weiterführende Lösungen abbrechen. Ebenfalls unterstützt Gap junge Menschen, die ein Praktikum ohne Anschlusslösung beenden oder seit mehreren Monaten ohne strukturierten Tagesablauf, ohne Lehrstelle beziehungsweise Arbeitsplatz herumhängen, sogenannte „Floater“.